Mittwoch, 4. Mai 2016

Alex Riders erster Fall - Stormbreaker, Anthony Horowitz

Habe das Buch, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bei einem Bücherflohmarkt entdeckt und da ich die "Die fünf Tore"-Reihe von Anthony Horowitz kenne (wenn auch nie beendet habe) und mag, hab ich das Buch einfach mal mitgenommen. Ich habe auch davor schon mal von der Alex-Rider-Reihe gehört, aber mir wurde abgeraten, es sei nämlich eher was für Jungs, was ich nicht bestätigen kann, denn es hat mir auch als Mädel gefallen ;)



Hier der Klappentext:

Als Alex' Onkel Ian bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ahnt Alex, dass an dem "Unfall" etwas nicht stimmt. Alex wird zum britischen Geheimdienst zitiert und muss feststellen, dass sein Onkel gar kein Banker war, wie er immer behauptet hatte, sondern Agent. Ein Top-Agent, der allerdings einen ungelösten Fall zurückließ. Und nun verlangt der Geheimdienstchef von Alex, den Fall "Stormbreaker" abzuschließen. Alex gerät in ein lebensgefährliches Abenteuer, denn Stormbreaker ist ein Projekt, das nicht nur Englands Schulen auslöschen könnte... 
 (Quelle: Ravensburger Buchverlag)

Meine Meinung:
Man ist gleich mitten im Geschehen und begibt sich auf Abenteuer mit dem jungen Alex Rider. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch die Actionszenen sind schön beschrieben. Im Grunde fliegt man nur so durch das Buch.

Alex Rider, der Hauptcharakter, ist ziemlich erschütter über Ians Tod und da es einige Ungereimtheiten gibt, versucht er herauszufinden, was wirklich passiert ist. Schon bald findet er sich dabei in einem Strudel aus Geheimnissen wieder und wird schließlich (wenn auch ungewollt) zum Spion. Alex war mir sympatisch, aber manchmal ist er sehr waghalsig und man hat die meiste Zeit nicht das Gefühl, dass er wirklich erst 14 Jahre alt ist, er benimmt sich nämlich wie ein ziemlicher James Bond. Generell hat mich das Buch sehr an James Bond erinnert. Es gibt nämlich auch tolle Gadgets für Alex, die ihm alle sehr nützen^^ und wie James Bond hat Alex auch öfters verdammt viel Glück, dass er das ganze überlebt.

Die Handlung selbst ist sehr spannend und man entdeckt immer mehr Geheimnisse und fieber richtig mit und hofft das Alex alles heil übersteht. Was mich und auch Alex gestört hat, ist dass ihm der Geheimdienst keine Wahl lies und er gezwungen wurde Spion zu werden oder in Alex Worten:

"Heutzutage wurden Spione nicht mehr mit der Rettung des Vaterlandes beauftragt. Sie wurden benutzt wie Figuren in einem Spiel."
 Generell sind die Entscheidungen des Geheimdienstes nicht immer ganz nachvollziehbar. Ich meine, wer schickt schon einen Vierzehnjährigen auf eine potentiell tödliche Mission. Trotzdem gefällt mir die Grundidee und da Alex von seinem Onkel - wie es zumindest scheint - auf diese Arbeit vorbereitet wurde, kann man zumindest nachvollziehen, wieso er trotz seines Alters schon ein ziemlich guter Spion ist.

Es handelt sich hier um den ersten Band der Reihe, die gesamt 10 Bände umfassst und ich bin sicher Alex wird noch seinen Weg gehen und ich bin schon gespannt ihn dabei zu begleiten ;).

Das Cover selbst gefällt mir nicht ganz so gut, aber wenn das Buch gelesen hat, wird es besser - denn es passt wirklich gut zum Inhalt.

Auf alle Fälle lässt einen das Buch mit einigen Fragen zurück, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden.


Fazit:
Toller Spionageroman, wenn es auch ein sehr junger Spion ist. Das Buch ist super für zwischendurch und bereitet spannende Lesestunden. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.


Autor: Anthony Horowitz
Verlag:  Ravensburger Buchverlag
Sprache: Deutsch (aus dem Englischen)
Veröffentlichung: 1. Dezember 2008 (10. Auflage)
ISBN-10:  3473582891
ISBN-13: 978-3473582891

Seiten: 256



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