Sonntag, 7. Januar 2018

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Judith Kerr


Beim Aufräumen bei meiner Oma habe ich zufällig dieses Buch entdeckt und da ich den Titel spannend fand, hab ich mich dafür entschieden es zu lesen.






Das oben dargestellte Cover ist die Version die ich habe. Die neue Version schaut etwas anders aus.





Hier der Klappentext:
Berlin, 1933: Die Nazis stehen kurz vor ihrem entscheidenden Wahlsieg. In letzter Minute reist Anna mit ihrer Familie in die Schweiz. Doch ihr Vater, ein bekannter jüdischer Journalist, kann dort ebenso wenig Fuß fassen wie ein halbes Jahr später in Paris.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Das Cover ist ziemlich gelb und bis auf die Uhr wenig geschmückt. Dass das Wort "rosa" im Titel rosa gedruckt wurde gefällt mir sehr.

Der Schreibstil flüssig und einfach zu lesen. Das Buch war aus der Perspektive des Erzählers geschrieben, wobei meist mehr auf die Sicht von Anna eingegangen wurde. Die Kapitellänge war sehr ansprechend.

Anna war ein symptatisches kleines Mädchen, das mit widrigen Umständen gut zurecht zu kommen scheint. Durch die Flucht ihrere Familie aus Deutschland muss sie sich schon früh an unterschiedliche Umgebungen anpassen - was ihr eigentlich auch ziemlich gut gelungen ist. Zudem wirkt sie manchmal sehr reif für ihr Alter. Auch die Nebencharaktere waren sehr ansprechend.

Die Geschichte selbst war ziemlich spannend zu verfolgen. Annas Familie flieht vor den Nazis. Zuerst einmal in die Schweiz, später nach Frankreich. Es was spannend die Familie bei der Adaoption an die unterschiedlichen Begebenheiten zu beobachten. Zudem zeigt die Geschichte auch die Schwierigkeiten einer solchen Flucht auf.

Fazit:
Spannende Geschichte über die Flucht einer Familie  - von mir 4 von 5 Sternen ;)

Autorin:  Judith Kerr
Verlag:  Ravensburger Buchverlag
Sprache: Deutsch
Veröffentlichung: 1. Februar 1997
ISBN-10:  3473580031
ISBN-13: 978-3473580033
Seiten: 256

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